Arzneimittel(beratung)
Arzneimitteldaten werden transparent
Patienten und andere Interessierte haben seit kurzem die Möglichkeit, sich im Internet über in Deutschland und in Europa zugelassene Arzneimittel zu informieren.
Nach zweijähriger Vorbereitungszeit können seit September 2007 Informationen, über die in Deutschland verkehrsfähigen Medikamente im Internetportal www.Pharmnet-bund.de , recherchiert werden. Zu finden sind in dem Portal Informationen zu Arzneimittelnamen, zur Darreichungsform und zum Zulassungsinhaber. Darüber hinaus stehen auch Gebrauchsinformationen (Packungsbeilagen) zu Verfügung. Spezielle Informationen für Fachkreise (Ärzte, Apotheker) sind ebenfalls öffentlich zugänglich. Vielfach ist auch der sogenannte Beurteilungsbericht recherchierbar, der für das entsprechende Anwendungsgebiet des Arzneimittels eine Bewertung der Ergebnisse aus pharmazeutischen, pharmakologisch-toxikologischen und klinischen Versuchen enthält. Die Beurteilungsberichte sind zur Zeit nur in englischer Sprache eingestellt.
Für europaweit zugelassene Arzneimittel besteht bereits seit längerem die Möglichkeit, entsprechende Informationen über http://EudraPharm.eu zu recherchieren - allerdings auch in Englisch.
Seit Mai 2007 gibt das Paul-Ehrlich-Institut, das für die Zulassung von Impfstoffen in Deutschland zuständig ist, allen Interessierten die Möglichkeit, sich aktuell über Verdachtsfälle und Impfkomplikationen bzw. schweren Nebenwirkungen zu informieren. Die öffentlich zugängliche Datenbank www.pei.de enthält Meldungen von Verdachtsfällen, die über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehen. Der Nutzer kann sich ausführlich über die Beurteilung von Nebenwirkungen informieren und erfährt, welche Fragen dabei wichtig sind.
(Textauzug: Copyright BKK Bundesverband)
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Ob Tabletten, Dragees, Tropfen, Sprays oder Zäpfchen - alle Arzneimittel wirken nur dann richtig, wenn sie in der vorgeschriebenen Weise angewendet werden.
Zur Ergänzung der Informationen durch Ihren Arzt und Apotheker dient den Patienten in jedem Fall der Beipackzettel. Doch nicht immer ist dieser eindeutig genug, es treten trotzdem mögliche Nebenwirkungen auf, oder es ergeben sich Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.
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